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Gastbeitrag: Japanischer Käsekuchen

Little Sweet Things Japanischer Kaesekuchen

Heute gibt es mal kein Rezept von mir selbst, sondern ich habe heute Lisa von Little Sweet Things zu Gast. Sie hat ein tolles Rezept für leckeren japanischen Käsekuchen dabei! Klingt sehr verlockend und steht schon auf meiner „Nachback“-Liste ? Schaut gerne auf ihrem Blog vorbei und entdeckt auch ihre anderen Rezepte.

Eure Fräulein Meer

Little Sweet Things Japanischer Kaesekuchen

Heute darf ich bei der lieben Henrieke zu Besuch sein und Euch zum Thema Käsekuchen verwöhnen 🙂 Und zwar habe ich Euch einen Japanischen Käsekuchen mitgebracht ♥

Ich bin ja eh ein absoluter Käsekuchen-Fan, egal, in welcher Variante, aber dieser Kuchen übertrifft so gut wie alle, die ich bisher probieren durfte. In Japan wird der Kuchen „sufure chizu keki“, also Soufflé-Käse-Kuchen genannt. Um dieses zuckersüße Stück gab es im Internet ja eine zeitlang einen richtigen Hype, weswegen ich ihn unbedingt ausprobieren musste. Da Soufflé’s aber ja bekanntlich nicht so einfach sind, habe ich mich erst einmal nicht ran getraut, aber wenn Ihr alles richtig macht und den Kuchen wirklich wie ein rohes Ei behandelt, werdet Ihr am Ende mit einem unglaublich leckeren und vor allem hübsch anzusehenden Backwerk belohnt!

Die Konsistenz ist so unglaublich leicht und fluffig und zergeht auf der Zunge wie Zuckerwatte, einfach absolut umwerfend!

Little Sweet Things Japanischer Kaesekuchen

Bei mir ist der Kuchen leider ein klein wenig eingefallen, also behandelt diesen Kuchen beim Backen wirklich sehr, sehr vorsichtig. Keine unüberlegten und schnellen Bewegungen und auch keine offenen Fenster oder sonstiges, sonst fällt das tolle Stück schnell in sich zusammen.

Und noch ein wichtiger Tipp: alle Zutaten, bis auf das Eiweiß, sollten Zimmertemperatur haben – die Eier also schon etwas eher trennen, Eigelb draußen stehen lassen und das Eiweiß wieder zurück in den Kühlschrank stellen. Und nehmt Euch wirklich Zeit für den Kuchen, da er etwas länger backen und auch ruhen muss.

So jetzt habe ich aber genug erzählt 🙂 Ich wünsche Euch Viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

Eure Lisa

Little Sweet Things Japanischer Kaesekuchen

Zutaten:

400g Frischkäse, Zimmertemperatur
50g Zucker
60g weiche Butter
6 Eier (L), getrennt
200g Sahne, Zimmertemperatur
2 TL Zitronensaft
80g Mehl (Type 405)
100g Zucker
Puderzucker zum Bestäuben

Little Sweet Things Japanischer Kaesekuchen

  1. Eine 23cm Springform einfetten und mit Backpapier auslegen – das Backpapier sollte mindestens 5cm über den Rand der Form hinausragen, weil der Kuchen noch um einiges aufgehen wird. Diese Springform wird dann später in eine größere Form gestellt, die mit Wasser gefüllt wird, deshalb empfehle ich die Springform noch mit Alufolie einzuwickeln, damit kein Wasser in die Form eindringen kann. Nehmt am besten zwei Schichten Alufolie um sicher zu sein. Heizt den Ofen auf 160°C (325°F) Ober-/Unterhitze vor.
  1. Die Eier trennen und das Eiweiß in den Kühlschrank stellen, bis es gebraucht wird. In einer großen Schüssel den Frischkäse mit dem Zucker (50g) mit der Küchenmaschine bei mittlerer Geschwindigkeit verrühren, bis sich alles gut verbunden hat. Die weiche Butter in kleinen Stücken zugeben und gut unterrühren. Das Eigelb zugeben und unterrühren, ebenso die Sahne und den Zitronensaft, es sollte eine glatte Masse entstehen. Das Mehl in die Schüssel sieben und gut verrühren.
  1. In einer zweiten (fettfreien) Schüssel das kalte Eiweiß bei mittlerer Geschwindigkeit aufschlagen, bis es anfängt weiß zu werden. Die Geschwindigkeit erhöhen und den Zucker (100g) langsam einrieseln lassen. Auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten aufschlagen, bis das Eiweiß steif geworden ist. Das Ergebnis sollte eine dicke, glänzende Baisermasse sein, mit etwa doppeltem Volumen. Etwa 1/3 davon nehmen und vorsichtig unter die Frischkäsemasse rühren, dann die restliche Baisermasse sehr vorsichtig unterheben – es sollte möglichst wenig Volumen verloren gehen. In die vorbereitete Form füllen und die Oberfläche glätten. Ein oder zwei Mal auf die Arbeitsfläche fallen lassen ( bitte aus geringer Höhe 😉 ), damit größere Luftblasen entweichen können.
  1. Die Form in eine größere Backform oder auf ein Blech mit hohem Rand stellen und kochendes Wasser einfüllen – die Form sollte etwa 2,5cm hoch mit Wasser umgeben sein. In der Mitte des Ofens platzieren und für etwa 55 Minuten backen. Die Temperatur auf 150°C reduzieren und weitere 30 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob noch Teig kleben bleibt und erst herausnehmen, wenn das Stäbchen sauber herauskommt. Vorsicht: Der Kuchen sollte hier nur sehr vorsichtig bewegt werden, da er sonst in sich zusammenfallen kann. Den Ofen ausschalten und den Kuchen für weitere 15 Minuten bei geschlossener Türe stehen lassen. Die Ofentüre dann einen Spalt weit öffnen und weitere 15-20 Minuten warten – danach kann der Käsekuchen herausgenommen werden und auf einem Kuchengitter in der Form komplett abkühlen. Den Kuchen dann für etwa 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren vorsichtig aus der Form lösen und mit Puderzucker bestäuben. Der Kuchen ist sehr fragil und lässt sich am Besten mit einem erwärmten Messer schneiden.
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